Fotodesign Regensburg

Was ist überhaupt Fotodesign?

Fotodesign beschreibt die Art und Weise durch Fotografie visuell zu gestalten. Fotodesign umfasst die kreative und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Medium Foto. Zur Anwendung kommen dabei fotografische und gestalterische Aspekte wie Fragen der Raumaufteilung und Werbeaspekte. Mehr zu diesem Thema können sie bei mir im Büro in Regensburg erfahren.

Was versteht man unter Fotografie?

Als Fotografie bezeichnete man bis ins 20. Jahrhundert all diejenigen Bilder, welche rein durch Licht auf einer chemisch behandelten Oberfläche entstehen. Die Fotografie ist ein Medium, das in sehr verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt wird. Fotografische Abbildungen können beispielsweise Gegenstände mit primär künstlerischem (Künstlerische Fotografie) oder primär kommerziellem Charakter sein (Industriefotografie, Werbe- und Modefotografie). Die Fotografie kann unter künstlerischen, technischen (Fototechnik), ökonomischen (Fotowirtschaft) und gesellschaftlich-sozialen (Amateur-, Arbeiter- und Dokumentarfotografie) Aspekten betrachtet werden. Des Weiteren werden Fotografien auch im Journalismus und in der Medizin verwendet. Die Fotografie ist teilweise ein Gegenstand der Forschung und Lehre in der Kunstgeschichte und der noch jungen Bildwissenschaft. Der Kunstcharakter der Fotografie war lange Zeit umstritten, wird jedoch seit einigen Jahren zunehmend anerkannt. Einige Forschungsrichtungen ordnen die Fotografie der Medien- oder Kommunikationswissenschaft zu (zum Beispiel Werner Faulstich), auch diese Zuordnung ist aber umstritten.
Heutzutage ist mit der Digitalfotografie (oder Fotografie nach der Fotografie) und anderen fotografieähnlichen Bilderzeugungsmöglichkeiten eine neue Definitionsdiskussion entbrannt, die wohl noch einige Zeit die Geister scheiden wird.

Fotografie kann als Ausbildungsberuf (Fotograf), aber auch an Kunstakademien und Fachhochschulen oder autodidaktisch (Fotodesigner) erlernt werden (siehe Fotografische Organisationen). Die Fotografie unterliegt dem komplexen und vielschichtigen Fotorecht; bei der Nutzung von vorhandenen Fotografien sind die Bildrechte zu beachten.

Wie sollte man ein Bild gestalten?

Generell ist die Gestaltung des Bildes die entscheidende Tätigkeit beim Fotografieren, die zum Teil auch durch besondere Anwendungen der Technik bestimmt wird. Bei einem Portrait zum Beispiel kann mittels der Kameraeinstellung der Vordergrund und/oder der Hintergrund vor dem scharf abzubildenden Objekt unscharf gehalten werden. In der Architekturfotografie sind beispielsweise mit der Balgenkamera Bilder zu gestalten, die mit Kameras ohne deren Möglichkeit der Verschiebung von Film- und Objektivebene nicht darstellbar sind. Beim Fotografieren dient – mit anderen Worten – die Kenntnis der Technik oft der Gestaltung. Dies gilt insbesondere in der Tiefe des aufzunehmenden Objekts/Motivs in Richtung der Objektivachse, also bei der Umsetzung des dreidimensionalen Motivs in ein zweidimensionales Bild (Schärfebereich; auch Schärfentiefe oder Schärfentiefenbereich).

Die entscheidende Größe bei der Gestaltung eines Bildes ist meist die zweidimensionale Bild-Ebene, die später als Abzug bzw. Ausdruck hergestellt wird, also simpel „Breite zu Höhe“. Eine Formel für die Bildgestaltung gibt es nicht. Gute Bilder sind – abgesehen auch von der Zeit/Epoche ihrer Entstehung – mit völlig unterschiedlichen Gestaltungsprinzipien zu erzielen. Hier zählt vor allem die – lernbare! – Begabung der fotografierenden Personen, das, was sie 1. sehen und 2. davon abbilden wollen, in den Rahmen des Bildes hinein zu komponieren und mit den Möglichkeiten der Kamera synchronisieren zu können.

Es gibt aber Hilfsmittel auch für die Gestaltung. Das bekannteste, oft verabsolutierte Maß der Bildgestaltung kommt aus der Architekturtheorie, das ist der Goldene Schnitt, ein bestimmtes Verhältnis von Breite zu Höhe des Bildes (ca. 5 : 3), und dazu kommt die Lage des Hauptmotivs innerhalb des Bildes (z. B. an den Drittelspunkten, den vier Goldenen Punkten). Der Goldene Schnitt gilt als Schablone für harmonische Flächenaufteilung, eine Stimmung, die jedoch keineswegs immer erzielt werden soll, weshalb völlig andere (Auf-) Teilungen sinnvoll sein können. Sinnvoll ist es auch, bei der Motivsuche nach (grafischen) Strukturen zu suchen, etwa die Motivelemente in die Bilddiagonale zu legen, oder in eine Dreiecksform usw.

Kann man ein Bild konstruieren?

Im Bereich der Kameratechnik, soweit es um die Konstruktion des Bildes, nicht um Mechanik (etwa des Kameraverschlusses) geht, sind die Kenntnis der Funktionsweise des Fotoapparats, die Kenntnis über die Funktionsweise der Belichtungsmessung, die über die Beschaffenheit der verfügbaren Filme, auf die im Fotoapparat das Bild durch das Objektiv übertragen wird, von besonderer Bedeutung für die Bildgestaltung. Und es sind Kenntnisse über das Licht nötig, sei es bei der Beleuchtung im Fotostudio oder der Beurteilung der Auswirkungen verschiedener Lichtquellen auf den Film außerhalb des Studios, wie die der Sonne, oder die verschiedenen Farbtemperaturen verschiedener Leuchtkörper auf Tageslicht- oder Kunstlichtfilm uwm. Beispielweise nehme ich jetzt die Panorama Fotodesign Regensburg Tour zum veranschaulichen dieses Sachverhalts der gewollten Konstruktion. Da dieses Beispiel jedoch ausschließlich die Digitalfotografie betrifft wird diese in einem anderen Artikel erläutert. Zurück zur Konstruktion, wird Farbfilm benutzt, sind auch Kenntnisse über die Farbtheorie nötig, die in der Fotografie und dem Bilder-Buch-Druck zum Einsatz kommen.

Literatur und Quellen auf der nächsten Seite.



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