Regensburg: Stadtinfo - Information über Regensburg

Regensburg rühmt sich die einzige italienische Stadt nördlich der Alpen zu sein. Äußerlich liegt dies zum einen an den Bauten - die Geschlechtertürme geben der Stadt ihren besonderen Charakter. Zum anderen am Lebensstil der Regensburger. Scheint die Sonne, ist alle Welt draußen.
zur 3D Panorama Regensburg Ansicht
Der Regensburger Dom St. Peter ist - nach dem Kölner Dom - der zweitgrößte gotische Dom in Deutschland, der nach dem Vorbild französischer Kathedralgotik erbaut wurde. Das prächtige Bauwerk entstand unter dem Bischof Leo von Thundorfer, nachdem 1273 der romanische Vorgängerbau einem Brand zum Opfer gefallen war. Zur Bekanntheit des Doms hat der Chor „Die Regensburger Domspatzen“ einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet.
Nicht wegzudenken aus Regensburg ist die fürstliche Familie Thurn und Taxis. Von den fürstlichen Bewohnern der Stadt sprechen Regensburger stets respektvoll. Auch wenn nicht mehr alles Gold ist, was glänzt. Nach dem Tod ihres Gatten Johannes mangelte des der Fürstin an Geld. Gloria von Thurn und Taxis versteigerte viel von ihrem kostbaren Hab und Gut und machte bis dahin ausschließlich privat genutzte Räume der Öffentlichkeit zugänglich.
Die Stadt Regensburg ist auch ein Sinnbild für die deutsche Geschichte. Verschont von der Kriegszerstörung ist in der Altstadt Regensburgs noch heute der Atem von zwei Jahrtausenden spürbar. Der gotische Doam mit seinen Regensburger Domspatzen ist nicht weniger berühmt, als die Steinerne Brücke über die Donau, die einst als Weltwunder bezeichnet wurde. Regensburg hat die größte mittelalterliche zusammenhängende Altstadt Deutschlands. Das große historische Erbe der Stadt wird von den Bürgern geschätzt, seit Jahrzehnten wird in der Stadt alte Bausubstanz erhalten, restauriert, saniert. Viele Menschen haben in der Altstadt ihre Wohnungen, wegen der Verkehrsberuhigung, den vielen Geschäften und Gastronomien ist hier ein attraktiver Ort zum Leben entstanden. Aber nicht nur mit seiner Vergangenheit überzeugt Regensburg, sondern auch für die Zukunft tut sich einiges. Große Konzerne, wie Siemens, AEG, BMW, Toshiba u.a., haben sich in der Stadt angesiedelt. An der Regensburger Universität und den Fachhochschulen studieren jährlich 25.000 Studenten. Die Umgebung ist märchenhaft schön. Nach 10 Minuten Autofahrt ist man dem Trubel der Stadt entkommen. Regensburg liegt an vier Flüssen, der größte ist die Donau, außerdem münden hier Regen, Naab und Laaber. Hier läßt sich die Umgebung zu Lande, vom Wasser und aus der Luft geniessen. Es gibt genug Möglichkeiten an Führungen und Schiffahrten teilzunehmen, Fahrräder, Kanus zu leihen oder eine Ballonfahrt zu buchen.
Die Geschichte kurz mit Zahlen belegt:
0739 - Der heilige Bonifatius stiftet das Bistum Regensburg.
0788 - Kaiser Karl der Große setzt Herzog Tassilo III. ab.
1135 - Es wird begonnen die Steinerne Brücke zu bauen.
1245 - Regensburg wird zur freien Reichsstadt.
1633 - Regensburg wird im 30 jährigen Krieg von den Schweden gestürmt.
1663 - Immerwährender Reichstag zu Regensburg.
1809 - Regensburg wird von französischen Truppen unter Napoleon beschossen und erstürmt.
1810 - Regensburg wird Hauptstadt des neugebildeten bayerischen Regenkreises.
1838 - Regensburg wird Hauptstadt des Kreises Oberpfalz.
1938 - Zerstörung der Synagoge in der Reichskristallnacht.
1943 - Großer Luftangriff auf Regensburg, 402 Tote.
1945 - Sprengung der Donaubrücke, Hinrichtung des Dompredigers, Besetzung durch amerikanische Truppen.
1998 - Eröffnung des neuen Thurn und Taxis Museums.
Touristen-Information:
Stadt Regensburg
Rathausplatz 4
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 5074410
Homepage der Stadt: http://www.regensburg.de
Stadtplan von Regensburg bzw. Karte von Regensburg:
- Onlinekarte der Stadt Regensburg
- Luftaufnahmen und detailierter Stadtplan von Regensburg - einfach “Regensburg” eingeben und mit Enter bestätigen
Stand 2006 - Milos Mandic
Sehenswürdigkeiten in Regensburg
- Regensburg: Die Alte Kapelle

Information:
Alte Kapelle
Alter Kornmarkt 8
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 579 73
Alte Kapelle
Die Kapelle am Alten Kornmarkt (Bilder oben) heißt vollständig “Unsere Liebe Frau zur Alten Kapelle”. Laut einer Legende sollen hier schon der Agilolfinger-Herzog Theodo und sein ganzer Hofstaat um 600 getauft worden sein, nachdem der zuvor heidnische Tempel durch Bischof Rupert zur Marienkapelle umgewandelt worden war.
Tatsächlich ließ Kaiser Ludwig der Deutsche um 850 an dieser Stelle eine Pfalzkapelle errichten, die Kaiser Heinrich II. um 1002 wieder instand setzen ließ. Die Kapelle ist in den letzten Jahren liebevoll restauriert worden - die Rokoko-Pracht aus dem 18. Jahrhundert erstrahlt wieder in vollem Glanz.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Das Alte Rathaus

- Information:
Altes Rathaus
Rathausplatz 1
93047 Regensburg
Altes Rathaus
1245 war das große Jahr der Veränderungen für Regensburg - Kaiser Friedrich II. ernannte die Stadt zur Freien Reichsstadt. Damit konnten die Bürger weitgehend über sich selbst bestimmen - der gewählte städtische Rat und der Bürgermeister brauchten jedoch eine Heimstatt. Das war die Geburtsstunde des Alten Rathauses, das heute die Tourist-Information sowie das Reichstagsmuseum beherbergt.
Goldene Zeiten
Regensburg erlebte goldene Zeiten im Mittelalter. Der Fernhandel lief prächtig, die Regensburger Kaufleute waren wohlhabend und wohltätig. So ging der Bau der Steinernen Brücke auf ihre Kosten, sie finanzierten den Bau des Regensburger Doms mit, und auch die Patrizierhäuser mit ihren charakteristischen Türmen sind ihnen zu verdanken.
Mittelpunkt der Stadt
Der Rathausturm ist von jedem Punkt der Stadt aus gut sichtbar. Für lange Zeit, bis zur Vollendung der Domtürme Mitte des 19. Jahrhunderts, war dies der höchste Turm der Stadt. Das Rathaus wurde ursprünglich um 1260 nach dem Vorbild der Patrizierhäuser erbaut: ein Vierflügelbau mit Turm und Innenhof. Der Turm entstammt noch dem ursprünglichen Bau.
Dagegen entstand der Teil, in dem heute die Tourist-Information und im ersten Stockwerk auch der Reichssaal untergebracht ist, erst rund hundert Jahre später - 1360 - nach einer Brandkatastrophe. Der Treppenaufgang mit seinem Portal wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts geschaffen, sein Tor ist Eingang und mit “Schutz und Trutz” Wahrzeichen des Alten Rathauses. 1481 schließlich waren der ursprüngliche und der neue Teil fest verwachsen: Der Reichssaal wurde angegliedert durch einen Zwischentrakt mit einem Bogendurchgang.
Schutz und Trutz
Über dem Eingangstor wachen zwei grimmige Krieger darüber, wer ein- und ausgeht: “Schutz und Trutz”, so nennen sie die Regensburger, sind auch ein Symbol der Freien Reichsstadt - sie verkörpern die Rechte der Stadt, sich selbstständig zu verteidigen oder den Feind anzugreifen.
Unter den steinernen Figuren “Schutz und Trutz” findet sich das Stadtwappen mit den zwei gekreuzten Schlüsseln - Symbol des Schutzpatrons von Regensburg, dem Hl. Petrus. Ein weiteres Detail, das bezeichnend für die damalige Zeit ist, findet sich am Eckpfosten der Treppe: hier sind Schuh, Elle und Klafter - Maßeinheiten bis zur Einführung des Metermaßes durch Napoleon - mit einem Eisen gesichert.
Das Alte Rathaus blieb ein solches bis zur Mitte des 17. Jahrhundert. 1663 zog der Immerwährende Reichstag ein. Für die Stadtverwaltung wurde gleich nebenan das Neue Rathaus gebaut.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Das Diözesanmuseum St. Ulrich

- Information:
Diözesanmuseum St. Ulrich
Domplatz 2
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 5 95 32 25 30
Fax: 0941 / 5 95 32 25 31
Diözesanmuseum St. Ulrich
Das Diözesanmuseum stellt im Verbund mit dem Diözesanmuseum Obermünster und dem Domschatzmuseum aus. St. Ulrich wurde von 1220 bis 1230 als Palastkapelle erbaut und um 1240 als Dompfarrkirche genutzt. Ihr Inneres mit blumenumrankten Wänden und Decken birgt viele Überraschungen: hier sind Kunstwerke, angefangen vom 11. Jahrhundert bis in unsere Zeit hinein, ausgestellt. St. Ulrich wird seit 1986 als Museum genutzt.
Das Diözesanmuseum Obermünster widmet sich wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, das Domschatzmuseum konzentriert sich auf die Kostbarkeiten des Doms.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Der Dom St. Peter

- Information:
Dom St. Peter
Domplatz
93047 Regensburg
Dom St. Peter
Der Regensburger Dom St. Peter ist - nach dem Kölner Dom - der zweitgrößte gotische Dom in Deutschland, der nach dem Vorbild französischer Kathedralgotik erbaut wurde. Das prächtige Bauwerk entstand unter dem Bischof Leo von Thundorfer, nachdem 1273 der romanische Vorgängerbau einem Brand zum Opfer gefallen war. Übrig geblieben davon ist nur der Eselsturm, dessen Name auf einer Legende beruht.
Laut dieser Legende haben Esel zur Errichtung des gotischen Gotteshauses schwere Lasten in die Höhe befördert - die Arbeiter trieben sie die enge Turmtreppe hinauf. Tatsächlich ist der Name abgeleitet von dem lateinischen Wort “Asinus”, das zwar “Esel” aber auch “Aufzug” bedeutet, denn schon die Römer kannten Lastenaufzüge.
Für die Regensburger gehört der kleine blaue Esel zum Dom wie die Glocken und der Turm. Das Fenster entstand um 1340/50.
Die mittelalterlichen Glasfenster sind der wahre Schatz des Regensburger Doms. Denn die über 800 erhalten gebliebenen Glasscheiben sind nicht bemalt, sondern in mühevoller Handarbeit aus eingefärbtem Glas zusammengesetzt, nach Motiven der Buchmalerei.
Im 16. Jahrhundert schließlich verlor Regensburg in wirtschaftlicher Hinsicht an Bedeutung, Augsburg war jetzt mit der Fugger-Familie zum Handelsimperium geworden. Ein Fugger war es auch, der im Regensburger Dom den prachtvollen Hochaltar vollenden ließ. Hinter dem golden und silbern glänzenden Werk versteckt sich im Übrigen auch die Domorgel.
Vollendung erst im 19. Jahrhundert
König Ludwig I. nahm sich im 19. Jahrhundert der Vervollständigung des Regensburger Doms an. Getreu den ursprünglichen Plänen von 1275 ließ er die noch immer unvollendeten Türme um je ein Geschoss und die Turmhelme erhöhen. Mit 105 Meter sind die Türme die höchsten der Altstadt. Ludwig I. schenkte auch dem Dom in Regensburg und in Köln Glasfenster, von der Nymphenburger Glasmalerei gefertigt.
Heute steht der Engel mit leeren Händen da - ein Gegenreformist hat dem Engel das Kind abgeschlagen. Sehenswert sind auch der Domkreuzgang, der noch Teil des Vorgängerbaus des heutigen Doms ist, und die Allerheiligenkapelle, die Bischof Hartwig II. bereits um 1160 als seine Grabkapelle hat anlegen lassen. Hartwig II. hat hier die Mosaikkunst nach dem Vorbild von Ravenna in Malerei umsetzen lassen, jeder Stein wurde von Hand behauen.
Der Dom selbst ist aus dreierlei Gestein gebaut: Grünsandstein, Kalkstein aus Istrien und Donaukalk. Eine Dombauhütte sorgt seit 1923 dafür, dass der Dom auch in Zukunft der hohen Belastung durch Luftverschmutzung standhält.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Die Dompfarrkirche Niedermünster

- Information:
Dompfarrkirche Niedermünster
Niedermünstergasse 4
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 56 02 00
Dompfarrkirche Niedermünster
Der Bischofssitz ist erbaut auf den Resten römischer Lagerbaracken. Die heutige Kirche stammt aus den Jahren 1152 bis 1154 und hatte drei Vorgänger: Der erste Bau, wohl eine Pfalzkapelle der Agilolfinger, entstand um 700. Rund 100 Jahre später stand hier eine größere karolingische Saalkirche.
Um 950/55 ließ die Gemahlin des Herzogs Heinrich I. eine dreischiffige Basilika bauen. In dieser Kirche hatten Äbtissinnen das Sagen, eine Gedenktafel nennt viele ihrer Namen. 1810 wurde das Damenstift säkularisiert, seit 1824 ist das Niedermünster Dompfarrkirche.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Der Haidplatz

- Information:
Haidplatz
Haidplatz
93047 Regensburg
Haidplatz
Der Haidplatz ist einer der schönsten und belebtesten Plätze der Stadt. Ursprünglich war dies der Ort für Ritterturniere, heute trifft man sich hier, um Kaffee zu trinken, italienische Speisen zu genießen und dem Treiben auf der Straße zuzuschauen. Hier regt sich Leben - tagsüber genauso wie abends. Im Umkreis des sagenträchtigen Platzes sind einige der zahlreichen Kneipen Regensburgs angesiedelt, für jeden Geschmack ist etwas dabei - auch ein Hofbräuhaus.
Ort der Festlichkeiten seit dem Mittelalter
Im Sommer, wenn sich das Leben auf der Straße abspielt, hat der Haidplatz die unterschiedlichsten Feierlichkeiten zu bieten - ob Schülertheater oder Jazzfestival, hier ist immer was los. Seit jeher ist der Haidplatz Austragungsort für Festlichkeiten, im Mittelalter waren es noch Ritterturniere. Besonders gern erzählen die Regensburger die Geschichte vom tapferen Ritter Hans Dollinger, der sich zu Beginn des 10. Jahrhunderts dem Riesen Krako entgegenstellte.
Als Kaiser Heinrich I. sich in Regensburg aufhielt, war Krako mit einer ungarischen Delegation in die Stadt gekommen, um Friedensverträge zu verlängern. Zu seinem Amüsement forderte der Riese - siegessicher - die Bürger zu einem Kampf heraus. Hans Dollinger, der wegen Majestätsbeleidigung im Gefängnis saß und dem Tode entgegensah, hatte nichts zu verlieren und viel zu gewinnen. Für den Wettstreit wurde er begnadigt, nach dem Sieg standen ihm Pferd und Rüstung des Gegners zu - wenn sie ihm vielleicht auch ein wenig zu groß gewesen sein mag.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Das Historisches Museum

- Information:
Historisches Museum
Dachauplatz 2-4
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 5 07 24 48
Fax: 0941 / 5 07 44 49
Historisches Museum
6.000 Soldaten lebten zum Schutz des römischen Reiches nahe Regen und Donau. Davon zeugt die Bauinschrift des Osttors der Stadt Castra Regina von 179 n. Chr., heute ausgestellt im Historischen Museum. Dort findet man ebenfalls Schätze aus dieser Zeit, auf welche man bei Ausgrabungen stieß.
Geschirr, Schmuck und Grabinschriften geben ein ziemlich deutliches Bild wieder, wie die Soldaten lebten bis zum 6. Jahrhundert, als das römische Imperium bröckelte und die Agilolfinger sich der Stadt bemächtigten - Reganespurc war nun der Name der Stadt, deren Bauten noch immer römischer Machart waren.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Das Keplers Gedächtnishaus

- Information:
Keplers Gedächtnishaus
Keplerstr. 5
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 5 07 34 42
Keplers Gedächtnishaus
Johannes Kepler war einer der ersten, die den Himmel mit einem Fernrohr erforschten. Galileo Galilei (1564-1642) war ein Zeitgenosse Keplers, Nikolaus Kopernikus (1473-1543) starb nur 28 Jahre vor Keplers Geburt. Kepler arbeitete mit ihren Erkenntnissen und entwickelte sie fort.
Im Laufe seines Lebens schrieb er etwa 80 Bücher, aber erst als Nachfolger des Hofastronomen Tycho Brahe stellte er bei Auswertung dessen Materials die drei Keplerschen Gesetze auf.
Auf dem Boden der Tatsachen
Kepler war nicht nur Wissenschaftler, er war auch Vater von zwölf Kindern aus zwei Ehen und Sohn einer Mutter, die als Hexe verurteilt werden sollte. Katharina Kepler wurde freigesprochen, doch auch Kepler selbst musste in Zeiten der Gegenreformation die Ausweisung aus Linz fürchten. Er brachte deshalb seine Familie von 1626 bis 1628 bei Freunden in Regensburg unter. Das Haus findet sich in der Straße, die den Namen des Himmelsforschers trägt: Keplerstraße 2.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Allgemein zu den Kirchen

- Information:
Kirchen
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 507 44 10
Kirchen
Regensburg hat einiges zu bieten, was Kirchen-Schätze angeht. Zwar ist der Dom mit Abstand das bekannteste Gotteshaus Regensburgs, doch ist er keineswegs der Treffpunkt für die Gläubigen - Gottesdienste finden hier werktags nur einmal täglich, am Sonntag dreimal täglich statt. Stattdessen gibt es rund um den Dom Kirchen, die von den Gemeindemitgliedern zur Ausübung ihrer religiösen Pflichten genutzt werden.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie

- Information:
Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Dr.-Johann-Maier-Str. 5
93049 Regensburg
Tel.: 09 41 / 2 97 14-0
Fax: 09 41 / 2 97 14-33
Email: \n Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Homepage: www.kog-regensburg.de
Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) - ehemals Museum Ostdeutsche Galerie in Regensburg wird von einer Stiftung getragen, die 1966 von der Bundesrepublik Deutschland, allen
damaligen Bundesländern und von der Stadt Regensburg gegründet wurde. Mit der erweiterten Kunsthalle der Stadt Regensburg, einem 1910 errichteten Kuppelbau des späten Jugendstils mit klassizistischem Portikus, konnte Mitte der 60er Jahre für die Stiftung ein attraktiver Standort im Stadtpark Regensburgs gefunden werden.
Das heutige Gebäudeensemble besteht aus vier herausragenden Baukomplexen, einem ursprünglichen Ausstellungsbau von 1910, einem 1970 realisierten funktionalen Anbau zur Parkseite und einem zehn Jahre später errichteten Erweiterungsbau für die Graphik mit Ausstellungsgalerie und Depoträumen. Schräg gegenüber davon liegt das barocke Pürschbüchsenhaus, das als Verwaltungsgebäude und Bibliothek des Kunstforums genutzt wird. Zwischen Herbst 1989 und Sommer 1993 wurde der Gesamtkomplex grundlegend umgebaut, renoviert und mit neuer Technik ausgestattet.
Die Stiftung sammelt, bewahrt und zeigt in ihrer Schausammlung sowie in Ausstellungen, Werke der bildenden Kunst von Künstlerinnen und Künstler, die in den historischen deutschen Ostgebieten und den früheren oder noch bestehenden deutschen Siedlungsgebieten im östlichen Mitteleuropa und Südeuropa beheimatet oder dort tätig waren oder sind oder sich mit ihrer Arbeit diesen Gebieten besonders verpflichtet fühlen.
Die Arbeit dieser Künstlerinnen und Künstler soll maßgebend für die deutsche und europäische Kunstentwicklung geworden sein. Der Sammlungsauftrag umfasst die Zeit von ca. 1800 bis heute. Die Sammlung erforscht die Arbeit und die Bedeutung der deutschen Kunstzentren in diesen Gebieten und stellt sie als Teil der deutschen und der europäischen Kunstentwicklung wissenschaftlich und in Ausstellungen dar.
Dies gilt auch für die Einzelleistungen von Künstlerinnen und Künstlern. Mit Museen im östlichen Mitteleuropa und Südeuropa, vor allem mit solchen, die über Bestände aus den ehemaligen deutschen Kunstzentren und über Nachlässe sowie Einzelwerke von Künstlerinnen und Künstlern verfügen, wird zusammengearbeitet. Die Wechselwirkungen und Wanderungen der bildenden Kunst zwischen Ost- und Mitteleuropa sind bedeutender Bestandteil der deutschen und der europäischen Kunstentwicklung; sie werden in die Arbeit des Kunstforums einbezogen.
Einzel- und Gruppenausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern aus dem östlichen Europa, die für die deutsche Kunstszene von Bedeutung sind, übernimmt sie aus den Nachbarländern oder vermittelt sie dorthin. Werke von bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus dem östlichen Europa, die für die deutsche und die europäische Kunst von Bedeutung sind, können in die Sammlungen des Kunstforums aufgenommen werden. Ausstellungen und Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte oder Performances tragen dem besonderen Arbeitsbereich der Stiftung Rechnung.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Die Minoritenkirche

- Information:
Minoritenkirche
Dachauplatz 2 - 4
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 5 07 24 48
Fax: 0941 / 5 07 44 49
Minoritenkirche
Wer die Minoritenkirche von innen sehen will, muss das Historische Museum im ehemaligen Minoritenkloster besuchen. Das schlichte Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert beherbergt heute eine reiche Sammlung an Exponaten von der Frühgeschichte bis in die moderne Zeit.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Die hohen Patriziertürme

- Information:
Patrizierhäuser sind überall in der Altstadt verteilt
Patriziertürme als Mittelalterliches Wunder
Regensburg wird auch “Wunder des Mittelalters” genannt, denn die Stadt blieb vom Zweiten Weltkrieg nahezu unberührt. Das ist dem damaligen Domprediger Dr. Johann Maier zu danken, der sich für eine kampflose Übergabe Regensburgs einsetzte und dies mit dem Leben bezahlte. Die Regensburger gedenken seiner mit einem würdigen Denkmal im Dom.
Typisch für Patrizierhäuser sind ihre Türme - sie offenbaren Macht und Reichtum. Häufig war im Erdgeschoss eine Kapelle untergebracht, später wurden dieselben als Lagerräume genutzt - die Stadt war 1542 zum evangelischen Glauben bekehrt worden.
Mit 28 Meter Höhe und sieben Geschossen ist er der zweithöchste Hausturm der Stadt. Nicht zu übersehen ist auch das Goliathhaus, das an eine frühgotische Patrizierburg erinnert. Das Gebäude stammt aus dem 13. Jahrhundert und war einst Stammsitz der Familie Thundorfer. Die überlebensgroße Zeichnung der biblischen Figuren David und Goliath schmückt das Patrizierhaus allerdings erst seit dem späten 16. Jahrhundert.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Die Porta Praetoria - Eingang zur Castra Regina

- Information:
Porta Praetoria
Unter den Schwibbögen
93047 Regensburg
Porta Praetoria
Die Porta Praetoria, Bauwerk der Römer, versetzt heute noch die Besucher Regensburgs in Erstaunen. 179 n. Chr. wurden die Steine schlicht einander angepasst, ohne jedes Bindemittel. Nur durch den gegenseitigen Druck der großen Quader steht auch heute noch Stein auf Stein. Die Porta Praetoria ist mit der Porta Nigra in Trier der älteste römische Hochbau in Deutschland, der im Original erhalten geblieben ist.
Marc Aurel an der Donau
Die Porta Praetoria war der nördliche Eingang des römischen Legionlagers, das sich 179 n. Chr. auf Befehl des Kaisers Marc Aurel an der Donau gegenüber der Mündung des Regen niederließ. Mit einfachsten Mitteln erschufen die Römer Bauten, die Jahrhunderte überdauern sollten. Was heute kaum vorstellbar erscheint, ist anhand eines Modells im Historischen Museum nachzuvollziehen.
Und noch heute können Reste der einstigen Befestigung nahe der Donau besichtigt werden. Das “Wassertor” diente bis ins 17. Jahrhundert noch als Eingang zur Stadt, später geriet es in Vergessenheit - es war einfach in die bischöfliche Brauerei mit eingebaut worden.
Freigelegt wurde ein Teil davon - nämlich ein Torbogen und der östliche Flankenturm - erst wieder 1885, als ein Bischof die Brauerei renovieren ließ. Übrigens: Heute noch gehen von jedem Bier, das in Regensburgs Gaststuben getrunken wird, 10 Pfennig an die Priester-Ausbildung.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Das Reichstagsmuseum

- Information:
Reichstagsmuseum
Rathausplatz
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 5 07 44 12
Reichstagsmuseum
Wer in Regensburg weilt, sollte im Rahmen einer Führung einen Blick in das Reichstagsmuseum werfen. 1663 bis 1806, zur Zeit des alten deutschen Reiches, hatte der ständige Gesandtenkongress seinen Sitz in Regensburg. Hier berieten sich das Kurfürstliche Kollegium, das den Kaiser im altdeutschen Reich wählte, das Fürstliche Kollegium und das Reichsstädtische Kollegium. Jedes dieser Kollegien hatte sein eigenes Beratungszimmer und - bis auf das Reichsstädtische Kollegium - ein Nebenzimmer, in welchem geheime Absprachen getroffen wurden. Im Reichssaal lauschten sie alle versammelt den Ankündigungen und Vorschlägen des Kaisers.
Gern wird der Immerwährende Reichstag als Vorläufer des heutigen deutschen Parlamentes bezeichnet, ihm kommt damit besondere historische Bedeutung zu. Die Sitzordnung war festgelegt: Der Kaiser hatte seinen Thron fest verankert auf einem Podest mit vier Stufen, zwei Stufen über der Erde saßen die Kurfürsten. Den Fürsten gestand man eine Stufe zu, sie belegten die grünen Bänke an den Längsseiten. Konnten die drei Reichsstände sich über ein Problem nicht einig werden, so “schob man es auf die lange Bank” - die Fürsten mussten dann eine Lösung finden.
Die Vertreter der Reichsstädte fanden Platz auf dem Boden im hinteren Teil des Saales. Direkt unter dem Saal, wo den Kollegien vom Kaiser wichtige Mitteilungen zu Gehör gebracht wurden, befand sich die “Fragstatt” - Ort der “peinlichen”, nämlich schmerzvollen, Befragung. Damals war ein Geständnis notwendig zur Verurteilung, Indizien hatten erst viel später Beweiskraft. Damit Verbrecher ihrer Strafe zugeführt werden konnten, erpresste man im wahrsten Sinne des Wortes ihre Aussagen. Und dies mit den scheußlichsten Instrumenten, die heute noch Anlass zum Gruseln sind.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Das Schloss Thurn und Taxis

- Information:
Schloss Thurn und Taxis
Emmeramsplatz 5
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 5 04 81 33
Schloss Thurn und Taxis
Die fürstliche Familie Thurn und Taxis ist aus Regensburg nicht mehr wegzudenken. Von den fürstlichen Bewohnern der Stadt sprechen Regensburger stets respektvoll. Auch wenn nicht mehr alles Gold ist, was glänzt. Nach dem Tod ihres Gatten Johannes mangelte des der Fürstin an Geld. Gloria von Thurn und Taxis versteigerte viel von ihrem kostbaren Hab und Gut und machte bis dahin ausschließlich privat genutzte Räume der Öffentlichkeit zugänglich.
Mit der Post nach Regensburg
Die fürstliche Familie ist kein alteingesessenes Geschlecht von Regensburg. Die Familie kam erst 1748 in die Stadt. Taxis, ursprünglich aus Italien, hatte das Postwesen begründet und damit seinen Reichtum.
Eine ideale Vorraussetzung für das Amt des kaiserlichen Prinzipalkommissares, das Taxis 1748 antrat. Als solcher war er der wichtigste Vertreter des Kaisers auf dem “Immerwährenden Reichstag”, es kamen ihm damit vor allem repräsentative Aufgaben zu. Das konnte manch anderen in den finanziellen Ruin treiben: Der Prinzipalkommissar lud zu pompösen Festlichkeiten, die Gäste waren anspruchsvolle und bedeutende Herrschaften.
Bis 1806 hatte Taxis das Postmonopol inne, dann musste er es aufgrund der politischen Entwicklungen abgeben. Das Kaiserreich war aufgelöst worden. Zur Entschädigung bekam der Fürst das ehemalige Kloster Emmeram, das ihm und seinen Nachkommen als Wohnsitz diente. Einige von den fürstlichen Räumen lassen sich heute - im Rahmen einer Führung - besichtigen. Der Rundgang durch das Schloss beginnt mit dem Kreuzgang und macht einen Abstecher zur Gruftkapelle, bevor schließlich sich die Tore zu den hoheitlichen Räumlichkeiten öffnen.
Entree in die Vergangenheit
Der Gang durch die fürstlichen Räumlichkeiten ist auch ein Gang durch die Geschichte der Familie Thurn und Taxis. Das Entree vermittelt gleich den richtigen Eindruck, hier waren Empfang und Verabschiedung hoher Persönlichkeiten ein würdiger Rahmen gegeben. Die Wände und Decken sind mit Fresken geschmückt, immer wieder ist das Familienwappen der Familie Taxis (italienisch: Tasso) zu sehen, ein Dachs. Auf hölzernen Bänken entlang den Seitenwänden konnten die Herrschaften Platz nehmen, bis ihre Kutsche zur Abfahrt bereit war.
Damen des Hauses
Im Durchgangszimmer stößt man auf die Bildnisse vierer Frauen, die eng mit der Geschichte des Hauses verbunden sind: Kaiserin Elisabeth von Österreich und ihre Schwester Helene, Erbprinzessin von Thurn und Taxis (1834 bis 1890) sowie Fürstin Therese von Thurn und Taxis (1773 bis 1839) und ihrer Schwester Luise, Gattin des Königs Friedrich Wilhelm III. von Preußen, die rechts und links des Durchgangs in Form von Büsten zu sehen sind.
Für die ältere Schwester von “Sissi” war die Heirat mit dem Erbprinzen Maximilian Anton von Thurn und Taxis ein schwerer Schlag. Denn wäre alles wie geplant verlaufen, hätte der österreichische Kaiser Franz Joseph sie und nicht ihre kleinere Schwester geheiratet. Doch Amor hatte andere Pläne und machte Franz Joseph und Sissi zu Mann und Frau.
Marmornes Treppenhaus
Durch das Marmortreppenhaus gelangt man in die verschiedenen Salons: das Grüne Esszimmer trägt seinen Namen wegen des grünen Kachelofens, obwohl der Rest der Möblierung ganz in rot gehalten ist. Der Gobelinsalon ist geschmückt mit zwei großen Wandteppichen, welche die frühe Geschichte der Torrianis erzählen, der Familie, die Taxis ihren Fürstentitel lieh und sie zu Thurn und Taxis machte. Denn die Bewohner des Schlosses gehörten nicht von jeher dem Fürstengeschlecht an. Damit die Gesellschaft aber nicht auf sie herabblickte, begab sich die Familie Taxis auf die Suche nach eventuellen hochadeligen “Verwandten”.
Der Gobelinsalon beherbergt auch das Flüstersofa. Hier saßen Rücken an Rücken die Damen und unterhielten sich hinter vorgehaltenen Fächern über den neuesten Klatsch und Tratsch am Hofe. Schließlich schickte es sich nicht, dass Damen beim Plaudern beobachtet wurden. Männer taten dasselbe, doch hielten sie sich dabei die Hand vor den Mund. Man sagt, daher rühre die Redensart “hinter vorgehaltener Hand”.
Prunkvolle Salons
Der Silbersalon ist reich verziert - nicht mit echtem schweren Silber, das man zu seinem Glanz stets hätte putzen müssen, sondern mit versilbertem Holz. Helene ließ diesen Raum einrichten, nach Vorbild des “Blauen Kabinetts”, einem Raum in ihrem Lieblingsschloss Amalienburg, das zum Nymphenburger Schloss gehört.
Der Gelbe Salon wurde eingerichtet mit Mobiliar aus der ehemaligen Frankfurter Heimstatt der Familie. Dort waren die Wände wesentlich höher gewesen als in dem neuen Zuhause, einem ehemaligen Kloster. Und so passte man die Ausstattung kurzerhand den gegebenen Maßen an, indem man große Stücke aus den Spiegelumrahmungen herausschnitt.
Der Spiegelsalon diente als Ankleidezimmer. Hinter den Spiegeln verbarg sich ein begehbarer Wandschrank, der allerdings nur Platz bot für die Kleider einer Saison - man wechselte bis zu siebenmal am Tag die Kleidung.
Der Grüne Salon war das Schlafzimmer der Fürstin Therese. Auf dem Schwanenbett schlief es sich gut, besonders da es eine Rosshaar-Matratze trug - eine äußerst luxuriöse Errungenschaft in dieser Zeit. Fürst und Fürstin residierten in getrennten Zimmern. Wollte der Fürst seiner Gattin einen Besuch abstatten, so bat er schriftlich darum. Der Fürstin kamen dann ein Gedicht zu sowie eine Rose. Nahm sie diese an, hieß die Fürstin ihren Gatten willkommen, anderenfalls schickte sie ihm die Rose zurück.
Nach Durchqueren des Zar-Nikolaus-Salons, des Roten Salons und des Magdalenensalons gelangt man zur Hauskapelle, die auch heute noch von der Fürstin und ihren Kindern zu bestimmten Anlässen genutzt wird. Die ursprünglich kleine Kapelle wurde erweitert um das Schlafzimmer Helenes, das auch ihr Sterbezimmer war. Ihr Sohn Fürst Albert setzte ihr damit ein besonderes Denkmal. Auch hier zeugen Wandteppiche von der Verwandtschaft der Taxis mit den Torrianis.
Hoheitliche Vergnügungen
Geht man all die Zimmer zurück zum anderen Ende der Zimmerflucht, erreicht man den Ballsaal, den einzigen Saal, der in der Höhe angepasst wurde. Hier fand die Frankfurter Einrichtung genügend Platz, ebenso wie die tanzenden Herrschaften. Heute kann der Saal auch von dem “gemeinen Volk” für Festlichkeiten gemietet werden.
Dass dieser Raum ausreichend belüftet war, dafür sorgte der angrenzende Wintergarten - zwischen den beiden Räumen waren Lüftungsfenster eingebaut. Der Wintergarten selbst diente ausschließlich repräsentativen Zwecken und macht besonderen Eindruck durch sein orientalisches Aussehen: den lichtdurchfluteten Raum schmücken exotische Pflanzen, Boden und Wände sind mit Ornamenten reich verziert.(Bild rechts)
Das Große Esszimmer schließlich wird hell erleuchtet von einem großen, schweren Kronleuchter ganz aus Muranoglas. Damit kommen auch die großen Wandteppiche zur Geltung, sie zeigen die Gräfin Alexandrine und ihren Gatten bei der Falkenjagd. Gräfin Alexandrine verwaltete nach dem frühen Tod ihres Mannes für ihren Sohn das kaiserliche Reichspostgeneralat (1628 bis 1646).
Die fürstlichen Räumlichkeiten boten jeden Luxus, auch eine Zentralheizung und Elektrizität. Das war eine Besonderheit, mit der gerne geprotzt wurde, wie überhaupt die Ausstattung des Schlosses keinem anderen Zweck diente. Weitere Kostbarkeiten aus goldenen Zeiten sind zu besichtigen im Marstallmuseum sowie im Thurn und Taxis Museum, Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums.
Stand 2006 - Milos Mandic
- Regensburg: Die St. Emmeram-Kirche

- Information:
St. Emmeram
Emmeramsplatz 3
93047 Regensburg
Tel.: 0941 / 5 10 30

