|
Die Universität Regensbung - Fakten, Daten, Informationen Die Regensburger Universität ist in 12 Fakultäten gegliedert : - Katholisch-Theologische Fakultät
- Juristische Fakultät
- Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
- Medizinische Fakultät
- Philosophische Fakultät I - Philosophie und Kunstwissenschaften
- Philosophische Fakultät II - Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft
- Philosophische Fakultät III - Geschichte, Gesellschaft und Geographie
- Philosophische Fakultät IV - Sprach- und Literaturwissenschaften
- Naturwissenschaftliche Fakultät I - Mathematik
- Naturwissenschaftliche Fakultät II - Physik
- Naturwissenschaftliche Fakultät III - Biologie und Vorklinische Medizin
- Naturwissenschaftliche Fakultät IV - Chemie und Pharmazie
Geschichte der Universität Regensburg: Die Universität Regensburg wurde am 18. Juli 1962 durch einen Beschluss des bayerischen Landtags gegründet. Als vierte Landesuniversität Bayerns nahm sie im Wintersemester 1967/68 zunächst in der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie in der Philosophischen Fakultät den Lehrbetrieb auf. Der volle Lehrbetrieb der Theologischen Fakultät folgte im Sommersemester 1968 . Damit ging für die Stadt Regensburg ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Bereits 1487 hatte Herzog Albrecht IV. von Bayern gemeinsam mit dem Rat der Stadt eine Petition beim Papst eingebracht, mit der die Gründung einer Universität zu Regensburg verfügt werden sollte. Das Vorhaben scheiterte damals an den wirtschaftlichen Verhältnissen, doch blieb der Gedanke einer Universitätsgründung auch in den späteren Jahrhunderten aktuell, ohne Wirklichkeit zu werden. Schwerpunkte in der Forschung an der Regensburger Universität: Die Universität Regensburg hat durch die Bildung von interfakultären, fachlich-inhaltlichen Schwerpunkten auf dem Gebiet der Kulturwissenschaften, der Wirtschafts- und Informationswissenschaften sowie der Life- und Nano-Sciences nationale und internationale Anerkennung erfahren. Neben den SFBs „Modellhafte Leistungen Niederer Eukaryonten“ und „Regulation von Immunfunktionen im Verdauungstrakt“ und der Beteiligung an dem Transregio-SFB „Membran-Mikrodomänen und ihre Rolle bei Erkrankungen des Menschen“ gibt es an der Universität Regensburg derzeit eine vom BMBF („Klinische Infektiologie“) und vier von der DFG geförderte Forschergruppen: „Formen und Funktionen des Krieges im Mittelalter“, „Ferromagnet-Halbleiter-Nanostrukturen: Transport, magnetische und elektronische Eigenschaften“, „Gitter-Hadronen-Phänomenologie“ und „Blaulicht-sensitive Photorezeptoren“. Des weiteren fördert die DFG in Regensburg fünf Graduiertenkollegs: „Paläoökosystemforschung und Geschichte“, „Sensorische Photorezeptoren in natürlichen und künstlichen Systemen“, „Nichtlinearität und Nichtgleichgewicht in kondensierter Materie“, „Kulturen der Lüge“ und „Medizinische Chemie: Molekulare Erkennung – Ligand-Rezeptor-Wechselwirkungen“. In den letzten Jahren hat sich Regensburg zu einem bedeutenden Biotechnologie-Standort entwickelt, was durch die Einrichtung des BioPark-Gebäudes wesentlich erleichtert wurde. Inzwischen ist der Grundstein für BioPark II gelegt. Mit der Biosensorik hat sich Regensburg sogar in einem bundesweiten Wettbewerb behaupten können. Im BioPark arbeiten Existenzgründer Seite an Seite mit universitären Einrichtungen wie z. B. dem Kompetenzzentrum für Fluoreszente Bioanalytik. Als Katalysator zwischen der Universität und der Wirtschaft versteht sich FUTUR, die Technologietransferstelle der Universität, die das vorhandene Wissens- und Innovationspotential der Universität Interessenten aus der Wirtschaft zugänglich machen und Praxisimpulse in die Universität holen will. Diesem Zweck dient auch das Kooperationsforum Wirtschaft/Wissenschaft im Internet. Dank ihrer Hinwendung zu aktuellen Fragestellungen erfreut sich die Uni Regensburg nachhaltiger Unterstützung durch Unternehmen und Einrichtungen der Region und darüber hinaus. Dies schlägt sich in derzeit neun Stiftungsprofessuren nieder. Dank seiner „späten Geburt“ kann sich die Universität Regensburg des jüngsten und modernsten Klinikums Europas rühmen, das sich dennoch in kürzester Zeit einen hervorragenden Ruf in Forschung und Lehre erobern konnte. So wurde z. B. in Regensburg ein telemedizinischer Schwerpunkt aufgebaut. Bei der bundesweit einheitlichen Prüfung belegen die Humanmediziner aus Regensburg von Anfang an die vordersten Plätze. Elitenförderung an der Uni: Im Elitenetzwerk Bayern ist die Uni-Regensburg an fünf Elite-Studiengängen beteiligt. Bei zwei dieser Studiengänge ist sie Sprecheruniversität. Daneben ist sie an zwei internationalen Doktorandenkollegs beteiligt. Damit ist sie eine der am meisten geförderten Universitäten in diesem Netzwerk. Diese geförderten Studiengänge sind : - Experimental and Clinical Neurosciences (als Sprecheruniversität)
- Honors-Wirtschaftswissenschaften (als Sprecheruniversität)
- Neuro-Cognitive Psychology
- Physik mit integriertem Doktorandenkolleg
- Osteuropastudien
Die beiden Doktorandenkollegs sind : - Incentives - Bavarian Graduate Program in Economics
- Textualität in der Vormoderne
Auf den zunehmenden internationalen Wettbewerb bereitet sich die Uni Regensburg durch die Entwicklung modularisierter internationaler Studiengänge (wie Deutsch-Französische Studien oder Ost-West-Studien) und im Zuge des Bologna-Prozesses mit der Einführung international anerkannter Studienabschlüsse (B.A. / M.A.) und durch die Entwicklung innovativer Fachprofile vor. Ebenso wurde ein Internationalen Qualitätsnetzwerks Medizinische Chemie errichtet, das sich interdisziplinär mit der Entwicklung neuer Medikamente und Wirkstoffe befasst. Der Campus und das Studentenleben in Regensburg: Die Universität liegt – in Form eines geschlossenen Campus – etwas außerhalb der Innenstadt auf einer Anhöhe im Süden der Stadt. Die Campus-Atmosphäre und kurze Wege kommen einem zügigen Studium entgegen. Hierzu trägt auch die exzellent ausgestattete Bibliothek bei, deren 3,15 Mio. Bände in der Zentralbibliothek und in elf Teilbibliotheken offen aufgestellt sind, sowie die hervorragende Ausstattung mit Computern. Die Universität wurde weitestgehend behindertengerecht ausgebaut und auch entsprechend ausgestattete Wohnanlagenplätze stehen zur Verfügung. Südlich des Universität und jenseits der A3 befindet sich das Universitätsklinikum (Vollklinikum) – eines der modernsten Europas . Dieses soll ab Frühjahr 2007 durch die Kinder Uni Klinik Ostbayern - KUNO erweitert werden. Die Universitätsgebäude sind komplett in Betonbauweise errichtet. Nach drei Jahrzehnten ist die Bausubstanz so marode, dass eine umfangreiche Sanierung notwendig ist. Seit Jahren ist eine Fakultät zum Schutz gegen herabfallende Teile eingezäunt und einsturzgefährdete Treppen sind gesperrt. Sogar der Rektor wäre beinahe mal von einem Betonbrocken erschlagen worden, der nun zur Erinnerung auf seinem Schreibtisch steht. Die Sanierungskosten belaufen sich aber nach neuesten Schätzungen auf ca. 390 Millionen Euro. In Anbetracht der aktuellen Haushaltslage ist diese Summe wohl kaum zu erbringen. Die Universität Regensburg beschäftigt, einschließlich des angeschlossenen Universitätsklinikums, etwa 4.200 Angestellte , davon 312 Professoren , und bildet rund 17.000 Studenten aus. Ihre Attraktivität verdankt sie nicht zuletzt der Anziehungskraft der mehr als 2000 Jahre alten Stadt Regensburg, dem landschaftlich reizvollen Umland, dem Donautal und den naheliegenden Höhen des Bayerischen Waldes. Das Freizeitangebot wird durch ein reges kulturelles Leben in der Stadt und auf dem Campus bereichert. Auslandsbeziehungen der Universität Regensburg: Die Universität unterhält gegenwärtig mit über 130 europäischen Hochschulen Austauschbeziehungen. Seit der Öffnung des Programms für die assoziierten Staaten nimmt die Zahl der Partnerhochschulen aus den Ländern Mittel- und Osteuropas, aus Zypern und den baltischen Staaten ständig zu. Mittlerweile hat die Universität über 20 Partner in diesen Ländern. Bevorzugte Zielländer bei den Regensburger Studierenden sind nach wie vor Großbritannien, gefolgt von Frankreich, Italien und Spanien. In jüngster Zeit hat die Universität das Netz ihrer Austauschbeziehungen nach Asien und Lateinamerika ausgeweitet. An der Universität Kanazawa, Japan und an der Korea University, Seoul, haben Regensburger Studierende die Möglichkeit, an einem Unterrichtsprogramm in englischer Sprache, oder, je nach Sprachkenntnissen, am regulären Lehrprogramm teilzunehmen. An zwei südamerikanischen Universitäten, der Universidad de los Andes, Mérida, Venezuela, und der Universidad de Guanajuato, Mexiko, stehen mehrere Studienplätze zur Verfügung. Informations- und Textquellen: Die Fachhochschule Regensburg - Fakten, Daten, Informationen Die Regensburger Fachhochschule ist gegliedert in folgende Fachbereiche und bietet diese Studiengänge an : - Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik
- Architektur
- Betriebswirtschaft
- Betriebswirtschaft
- Europäische Betriebswirtschaft (Studiengang mit 4 Studiensemstern an ausländischen Partnerhochschulen und Doppeldiplom)
- Wirtschaftsingenieurwesen (Aufbaustudiengang)
- Master of Business Administration (Aufbaustudiengang)
- Elektro- und Informationstechnik
- Elektro- und Informationstechnik
- Master of Electrical and Microsystems Engineering
- Mechatronik
- Informatik / Mathematik
- Informatik
- Technische Informatik
- Wirtschaftsinformatik
- Mathematik
- Maschinenbau
- Maschinenbau
- Verfahrenstechnik
- Produktions- und Automatisierungstechnik
- Master of Industrial Engineering
- Sozialwesen
- Soziale Arbeit
- Leitung und Kommunikationsmanagement
Geschichte der Fachhochschule Regensburg: Die Fachhochschule Regensburg wurde 1971 als Hochschule für Technik, Wirtschaft und Sozialwesen gegründet; Vorläufereinrichtungen lassen sich bis an die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Die Bemühungen der ehemaligen königlichen Studienanstalt ” Lyzeum “, einerseits die Wissenschaften in Regensburg zu pflegen und weiter zu entwickeln und andererseits das Wissen der Zeit auch der praktischen Anwendung zuzuführen, war der Grundstein für eine technische Hochschulausbildung in Regensburg. 1819 bittet Prof. von Schmöger die Königlich Baierische, unmittelbare Lokal-Schulinspektion der Kreishauptstadt Regensburg, den Anfang der polytechnischen Schule bekannt zu geben. Der Zeichenlehrer Johann Dorner gründet parallel zur polytechnischen Schule im Jahre 1846 eine private einklassige Baugewerkschule. Diese wird 1886 in die Königliche Realschule Regensburg eingegliedert. 1893 ruft der Regensburger Baumeister Julius Pöverlein (1860-1930) eine Gewerbliche Fachschule ins Leben und übernimmt den Vorstand der neuen “Städtischen Baugewerkschule in Regensburg”. Pöverlein baut die Schule aus; 1910 werden fünf Kurse angeboten. Die Städtischen Baugewerkschule wird 1920 unter der Trägerschaft des Kreistages der Oberpfalz als Kreisbauschule Regensburg weitergeführt; im Jahre 1938 wird die Schule staatlich anerkannt. 1940 erfolgt die Umwandlung in “Bauschule in Regensburg – Fachschule für Hoch- und Tiefbau”. 1952 findet die Grundsteinlegung für die Bauschule in der Prüfeninger Straße in Regensburg statt. 1958 beschließt der Bezirkstag der Oberpfalz den Ausbau der Regensburger Bauschule zu einem Polytechnikum. Hier findet sich die direkten Ursprünge der Staatlichen Ingenieurschule Regensburg als Vorläufer der Fachhochschule Regensburg. 1961 erfolgte der Bau der Gebäude für Maschinenbau und Elektrotechnik. Mit Inkrafttreten des Bayerischen Hochschulgesetzes vom 01. August 1971 wurde das Johannes-Kepler-Polytechnikum - Staatliche Ingenieurschule für Bau- und Maschinenwesen mit den Höheren Wirtschaftsfachschulen Ostbayerns und den Staatliche Zieglerschule-Ingenieurschule in Landshut (*1873), Staatliche Höhere Fachschule für Porzellan in Selb (*1908) und die Ingenieurschule für Glashüttentechnik in Zwiesel (*1904) zunächst zusammengelegt zur Fachhochschule Regensburg. Durch Beschluss des damaligen bayerischen Kultusministeriums wurde bereits ein Jahr später Fachbereiche ausgegliedert und von dort nach Nürnberg verlagert und als eigener Fachbereich an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg etabliert. Förderungen an der FH: Die Fachhochschule wird über die eigene “FH-Stiftung” sowie durch die private”Scheubeck-Jansen Stiftung” Stiftung gefördert. Zudem wurde bereits 1958 ein “Verein der Freunde der Fachhochschule Regensburg” eingerichtet, in dem sich Mitglieder gegenseitig helfen und einander fördern. Die FH Regensburg hat eine Kommission für Wissens- und Technologietransfer eingesetzt, die den Wissens- und Technologietransfer und damit die Zusammenarbeit der Fachhochschule Regensburg mit den Unternehmen der Praxis koordiniert. Sie ist in die folgenden fünf Bereiche gegliedert: - Bereich 1: Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung IAFW [I]
- Bereich 2: Weiterbildung ZWW [II]
- Bereich 3: Existenzgründung [III] [IV]
- Bereich 4: Qualitätsmanagement [V]
- Bereich 5: Förderprogramm WTT [VI]
Der Campus und das Studentenleben an der FH: In Regensburg sind die Fachbereiche auf Kernbereiche verteilt. Im Westen der Stadt befinden sich die Fachbereiche Architektur, Bauingenieurwesen. Im Süden, direkt neben der, in den Räumlichkeiten der Universität Regensburg (Sammelgebäude - siehe oben), befinden sich die Fachbereiche Informatik/ Mathematik. Nördlich der Universität, durch einen Parkplatz getrennt, befinden sich die restlichen Fachbereiche in der Seybothstraße. Seit Juli 2005 wird östlich des Gebäudes Seybothstraße ein Neubau errichtet, der die bis jetzt fehlende Mensa (Bei Fertigstellung ca. 2.250 m²) der FH sowie die neuen Räumlichkeiten der Bibliothek (2.390 m²) beheimaten wird. Die Gesamtkosten des Neubaus werden nach Schätzungen ca. 22,6 Mio EUR betragen. Informations- und Textquellen:
|