Newsflash

Anfang 2008 soll es schon Online gehen: Das Google Portal mit Informationen zur Gesundheit, Krankheiten und Medizin. Zudem sollen auf der Plattform die eigenen medizinischen Daten abgespeichert werden können.

Der Vorteil dabei ist, das Akten nicht mehr benötigt werden und auch ein Verlust von diesen nicht mehr vorkommen kann. Grund der Entwicklung sei die Vernichtung zahlreicher Unterlagen durch Hurrikan Katrina im Jahr 2005.

Auf der Web 2.0 Summit in San Francisco sagte die Google-Mitarbeiterin Marissa Mayer:" Soviel Informationen in Papierkram abzulegen habe einfach keinen Sinn mehr."

Derzeit wir das Gesundheitsportal von Google Partnern und Beta-Testern erprobt.

Weitere Funktionen werden sein:
- lokale Suche nach Fachärzten
- informationen zu Krankheiten

Eine gute Idee. Web 2.0 für die Gesundheit...
 

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Grundsätzliches zum Dokumentarfilm:

Der Dokumentarfilm ist ein Film, in dem versucht wird, Aspekte der uns umgebenden Welt abzubilden, zu erzählen oder zu untersuchen. Im Gegensatz zum Spielfilm geschieht dies (meistens) ohne engagierte Schauspieler oder bezahlte Darsteller. An ihre Stelle treten Menschen, Orte, Situationen, die mit den erzählten Geschichten übereinstimmen. Gewöhnlich entsteht ein Dokumentarfilm, indem die Autoren (in unserem Fall) Material sammeln, werten und strukturieren.

An einen Dokumentarfilm wird der Anspruch erhoben, authentisch zu sein. Durch die Anwesenheit der Kamera und des Kamerateams wird die Situations aber immer beeinflusst, wenn auch nur geringfügig. Um dem Zuschauer die Möglichkeit zu geben, die Authentizität des gesehenen selbst zu beurteilen, machen seriöse Dokumentarfilme Art und Ausmaß der Beeinflussung mit geeigneten Mitteln transparent. Die Echtheit einer Dokumentation hängt aber nicht nur von Authentizität des Geschehenen ab, sondern auch von dessen Repräsentativität. Durch die Darstellung einer Szene wird bei fehlender Erläuterung implizit suggeriert, dass es sich um eine in irgend einer Weise typische Szene handelt. Auch der Blickwinkel des Filmemachers und seine Kommentare werten das Gezeigte. In dem Sinn gibt es keinen „echten“ Dokumentarfilm.

“Für mich ist es ziemlich egal, mit welchen Mitteln ein Film arbeitet, ob er ein Schauspielerfilm ist mit inszenierten Bildern oder ein Dokumentarfilm. In einem guten Film geht es um die Wahrheit, nicht um die Wirklichkeit.” Sergej Eisenstein, 1925

Der echte Dokumentarfilm unterscheidet sich von den vielen dokumentarischen Formaten durch seine journalistisch-wissenschaftliche Recherche und die Geschichte, die zumindest versucht sich der Wahrheit anzunähern bzw. die auf einer Wahrscheinlichkeit aufbaut. Entscheidendes Merkmal ist es aber, dass ein „Zeitdokument“ entsteht, d.h. eine Bilderfolge, die ungespielt und einmalig ist.

So viel von der schlauen Enzyklopädie zum Thema - Dokumentarfilm. Recht aufschlussreich!

 

Grundlegendes zu Interviews:

Interviews sind ja eine journalistische Methode der Informationsbeschaffung und der Recherche. Es ist eine gezielte Befragung von einer oder mehreren Personen, die je nach Medium für welches man arbeitet in einer eigenen medialen Form dargeboten wird. Bei uns die Filmform. Interviewt werden Personen, die zu dem gewählten Thema besonders gut Auskunft geben können wie z.B. Abteilungsleiter, Schichtmeister, Vorarbeiter, Pressebeauftragter usw.

Ein Interview besteht immer aus mehreren Fragen und Antworten, eine einzelne Frage und deren Beantwortung wird noch nicht als Interview bezeichnet. Deshalb müssen wir uns vorher die Fragen überlegen und zusammenschreiben.

Typisch ist der Wechsel zwischen der Frage des Journalisten und der Antwort des Interviewten. Rede und Gegenrede. Da man das aufgezeichnete Interview vor allem für ein Publikum führt, ist auch die Art der Interviewführung wichtig für die Wirkung beim Zuschauer.

Vorlauf eines Interviews:

Eigentlich müssen wir lange vor dem Interview, mit den Vorbereitungen beginnen. Wie oft kommt es vor, dass die Interviewer unvorbereitet sind, dass sie den Starregisseur interviewen, von dem sie noch nie einen einzigen Film gesehen haben und bis eine Stunde vor dem Interview auch noch nie gehört haben. Mit einem anderen Menschen quasseln und die Kamera drauf halten, das kann jeder, aber versuchen eine Person, Inhalte, Zusammenhänge für Zuschauer begreifbar zu machen, das ist Handwerk und Intelligenz.

Es gibt keine guten Interviews ohne gute Vorbereitung. Auch wenn einen diverse Sender glauben machen wollen, dümmliche Fragen hätten etwas mit Professionalität zu tun, gute Journalisten fragen selten Unsinniges. Andererseits sind die meisten Interviewten so höflich, auch auf dümmliche Fragen noch etwas halbwegs Sinnvolles zu antworten, wodurch dem Zuschauer die fehlende Vorbereitung der Interviewer kaum auffällt. Ging doch, lautet die Devise, die weitere Erkenntnisse vermeidet.

Gründliche Recherche, Vorbereitung und Beobachtung sind unerlässliche Voraussetzungen für ein gutes Interview. Die Ergebnisse der vorbereitenden Recherche sollten zu sinnvollen Fragen für unser Interview führen. Nur so können wir möglichst umfassende und aussagekräftige Informationen vom Interviewten erhalten. Zur Vorbereitung gehört auch die erste Kontaktaufnahme mit den Interviewten und erste Absprachen über das zu führende Interview.

Raum und Zeit für das Interview:

Wir müssen uns einen geeigneten Ort für Ihr Interview suchen - Presseraum/Konferenzraum o. ä.. Dabei sollten Ton und Kameraleute ein Wörtchen mitreden, schließlich liefern weder unruhige Bilder noch laute Hintergrundgeräusche sinnvolle Ergebnisse. Der Hintergrund der interviewten Person soll ruhig und angenehm sein und der Ton gut verständlich ohne Hintergrundlärm. Der Raum sollte so gewählt sein, dass möglichst keine Störungen (auch nicht durch andere Personen) zu erwarten sind.

Zudem sollte der Aufnahmeraum nicht zu klein sein, mindestens 6, 7 Meter Länge sollte er schon aufweisen, damit man genügend Abstand zwischen Interviewtem und der Kamera (ca. 3 -4 Meter) sowie zum Hintergrund (ca. 2-3 Meter) herstellen kann.

Je nachdem, ob sie das natürliche Licht, welches falls Fenster vorhanden, tagsüber in den Raum fällt mitnutzen wollen, benötigen Sie für sinnvolle 3-Punkt Lichtführung mindestens 2 weitere Scheinwerfer wovon unter Umständen einer durch einen Reflektor ersetzt werden kann. Das müssen wir ja noch organisieren…

Je nachdem, ob der Interviewer im Bild zu sehen sein soll oder nicht, wird er platziert, stets jedoch möglichst neben die Kameraachse, damit der Blick des Interviewten fast in die Kamera gerichtet ist. Wir haben mind. 2 Kameras, also richten wir die eine auf den Interviewten und die andere auf den Interviewer - der Rest wird zusammengeschnitten. Man soll sich auf die Person konzentrieren, sonst nichts.

Aufwärmen vor dem Interview:

Während die Technik mit dem Aufbau beschäftigt ist, kann der Interviewer mit dem Interviewpartner bereits ein kleines Vorgespräch führen. Hier geht es nicht zuletzt darum, grob den Bereich abzustecken, in dem sich die Fragen bewegen werden, also den Sachverhalt und das Thema anzusprechen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Aufbau von Vertrauen um das berühmte “Eis” zu brechen. Wenn der Interviewer gut vorbereitet ist, erweckt dies im Interviewten das Bewusstsein, dass man ihm die erforderliche Aufmerksamkeit entgegenbringt. Dazu gehören einige Small-Talk Sätze, aber auch so etwas Selbstverständliches wie den Namen des Interviewten (richtig) auszusprechen, während man ihn/sie anspricht. Darüber hinaus kann man dem Interviewten Vorgaben nennen, was den zeitlichen Rahmen angeht. (Bitte kurze Antworten geben…)

Das Interview selbst:

Der Interviewer sollte einen sinnvollen Abstand vom Interviewten haben, nicht zu distanziert, aber auch nicht zu nah, um die Privatsphäre des Interviewten einzuhalten. Wir sollten die Anzahl der Fragen auf das vorhandene Zeitlimit abstimmen. Die Fragen sollten auf jeden Fall in ihrer Abfolge eine sinnvolle Struktur haben. Ihre Reihenfolge und ihr Inhalt können sinnvoll auf einen bestimmten Punkt hinführen. Grundsätzlich kann der Interviewer, mit bestimmten Fragetechniken den Verlauf des Gesprächs steuern.

  • Nachhaken
    Das bedeutet, dass man, wenn eine Frage nicht ergiebig genug beantwortet wurde, nachhaken kann, also nochmals vertiefend auf die Frage zurückgeht.
  • Erweitern
    Taucht in der Antwort des Interviewten ein interessanter Aspekt auf, über den man mehr erfahren möchte, kann man darauf eingehen und eine erweiternde Frage dazu stellen.
  • Konzentrieren
    Wenn der Interviewte zu ausschweifend antwortet, kann man mit leichter Strenge “wieder auf das Kernthema zurückkommen”.
  • Abblocken
    Antworten, mit denen man inhaltlich unzufrieden ist, die in die Irre führen, kann man anzweifeln. Man kann mit Unglauben reagieren, bewusst einen Konflikt innerhalb des Interviews erzeugen, den Interviewten möglicherweise aus der Reserve locken.

Die unterschiedlichen Interviewarten:

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Interviews, grob unterscheidet man jedoch drei verschiedene Arten:

Das Sachinterview, welches Fakten und Informationen vermittelt. Diese Interviews liefern als Antworten sachliche Fakten und keine persönlichen, emotionalen Haltungen. Man fragt aus einer Grundhaltung heraus, die etwas über einen bestimmten Sachverhalt erfahren möchte. Typische Fragehaltung: Was, wann, wer, wie, wo? Klassische Methode, die auch bei unserem Interview bei Infineon zum Einsatz kommen wird.

Das Meinungsinterview, welches die Meinung des Interviewten zum Inhalt hat Diese Art von Interview zielt auf eine Stellungsname zu einem Sachverhalt ab (bei uns der “Schichtwechsel”). Wie denkt der Betreffende über eine Situation, ein Geschehen, ein bestimmtes Verhalten etc. Diese Art des Interviews geht über die sachliche Information weit hinaus, hier können durchaus Emotionen in die Antworten hineinspielen, können Konflikte hervortreten.

Das Personeninterview, wobei die Person des Interviewten erfahrbar werden soll. Im Mittelpunkt steht also das Leben, die Persönlichkeit und Arbeit des Interviewten. Künstler, Schauspieler, Sänger, Politiker aber auch Menschen jenseits der Prominenz antworten auf Fragen zur Person. Na ja gut zu wissen…

! Tabus beim Interview:

Ein guter Journalist sollte nie die Antworten oder die Interviewsituation während des Interviews kommentieren. Auch wenn der Journalist viel über das Thema weiß, sollte er nicht versuchen, in jede Frage sein Wissen einzubauen, das ist egozentrisch und unangebracht, also minus. Journalisten sollen dem Interviewten die Antworten entlocken, sollten versuchen, das, was sie wissen, von dem Interviewten zu erfahren.

Vorurteile gegenüber dem Interviewten sind keine gute Basis für ein sachliches Gespräch. Wenn man das Interview anklagend wie ein Tribunal führt, macht der Interviewte möglicherweise “dicht” und beendet das Gespräch. Das wäre bei Prominenten der Fall…

  • Quelle: Allary Film, TV & Media - Milchstraße 27 - 81667 München

 

Kameraeinstellungen (1. Seminartag an der Uni)

Weit:

In der Weite, auch Supertotale oder Panorama genannt, wird eine Landschaft so gezeigt, dass der Mensch darin verschwindend klein erscheint. Sie wird zum Beispiel für Establishing Shots eingesetzt, um das Geschehen in seine Umgebung eingebettet zu zeigen. Als psychologischen Akzent kann sie Gefühle wie Einsamkeit, Isolierung, Fremdheit und/oder Gefahr ausdrücken. (englisch very long shot)

Totale: (Master Shot)

Zeigt eine Szenerie oder Landschaft, in der der Mensch zwar größer erscheint als in der SuperTotalen, aber immer noch sehr unwichtig ist. Wird häufig für Establishing Shots eingesetzt. (englisch full shot, auch wide shot, seltener complete view)

Halbtotale:

Die Figuren werden von Kopf bis Fuß gezeigt. Diese Einstellungsgröße lässt sich gut für Menschengruppen einsetzen, oder für körperliche Aktionen, beispielsweise in der Slapstick-Comedy. In der Halbtotalen ist die Körpersprache oft wichtiger als der Dialog. (englisch full figure, besser aber medium long shot)

Amerikanische:

Die Figuren werden vom Kopf bis kurz über dem Knie gezeigt. Diese Einstellungsgröße stammt aus dem Western, wo sie eingesetzt wurde, um die Cowboys mitsamt ihrer Waffe zu zeigen. (englisch american shot – auch „sehr nah“)

Halbnahe:

Die Figuren werden vom Kopf bis zur Hüfte gezeigt. Im Amerikanischen gibt es die Varianten single shot, two-shot, three-shot und group shot, je nachdem, wie viele Leute tatsächlich zu sehen sind. Die Halbnahe entspricht häufig der normalen Sehsituation. In der Halbnahen und der Amerikanischen kommt die Gestik der Figur zur vollen Geltung. (englisch medium shot)

Nahe:

Die Figur wird vom Kopf bis zur Mitte des Oberkörpers gezeigt. Diese Einstellungsgröße kommt zum Beispiel in Gesprächsszenen zum Einsatz, wenn es auf die Mimik und Gestik ankommt. (englisch medium close up oder close up)

Großaufnahme:

Der Kopf der Figur und ein Stück der Schultern werden abgebildet. Die Mimik steht hier deutlich im Vordergrund. Die Einstellungsgröße kann verwendet werden, um Gefühle im Stadium ihrer Entstehung zu zeigen. (englisch close up oder head and shoulder close up)

Detail:

Es wird nur noch ein Ausschnitt des Gesichts gezeigt, beispielsweise die Augen oder der Mund.
(englisch choker closeup oder extreme close up)

 

 

Eine kleine Bildergalerie zu Infineon Technologies in Regensburg: (siehe Bildergalerie)

Die Copyrights und die Rechte zur Publikation der Bilder von Infineon abgesegnet, jetzt gibt´s hier eine tolle Bildergalerie zum Top Unternehmen Infineon aus Regensburg. Ist jetzt unter Bildergalerie abgelegt

Ein interessanter Link für angehende Filmproduzenten:

 

Sehr gute Links zu Infineon Technologies:

Ein interessanter Link für die gesamte Seminararbeit mit dem Thema “Schichtwechsel”:

! Seminar Downloads:


 
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